Die letzten Wochen haben die Kinder des 2. Jahrgangs genutzt, um zum Thema Schmetterlinge intensiv zu forschen.
In einem fächerübergreifenden mehrwöchigen Projekt haben die Kinder in ihrem Klassenraum zuschauen können, wie aus einer Raupe ein Schmetterling wird. Jede der drei 2. Klassen hat hierzu jeweils 5 Raupen in der Klasse gehabt.
Täglich konnten die Kinder zusehen, wie aus Raupen schließlich Schmetterlinge wurden.
Ergänzend zu den Klassenraupen, konnten die Kinder an den vielen verschiedenen Stationen und in den vielen Büchern während des Deutsch- und Sachunterrichts intensiv ihr Wissen erweitern. Hierbei haben sie beispielsweise die Feinde des Schmetterlings kennengelernt aber auch die verschiedenen Stadien vom Ei bis zum Schmetterling näher erforscht.
Dabei sind immer wieder neue intensive Unterrichtsgespräche mit beeindruckenden Fragen aufgekommen.
Während die Raupen zu Beginn sehr gefräßig waren, haben sie schon nach wenigen Tagen aufgehört zu fressen.
Es hat also nicht lange gedauert, da haben sich auch schon die ersten Raupen in ihrer Nährlösung verpuppt.
Hierzu krochen sie zum Deckel des Bechers. An diesem spann jede Raupe einen kleinen Seidenknopf, an welchem sie dann kopfüber hingen. Dieser Vorgang hat den Kindern gezeigt, dass die Häutung unmittelbar bevorstand.
Bevor die Schmetterlinge schlüpften, wurden sie in die speziellen Flugkäfige umgesiedelt. Da es den Puppen scheinbar sehr gut in den Klassen ging, sind einige der Schmetterlinge viel schneller als anfangs angenommen geschlüpft.
Teilweise hatten die Kinder solch ein Glück, dass sie sogar live dabei sein konnten, während ein Schmetterling pünktlich in der Sachunterrichtsstunde geschlüpft ist.
Für die Kinder war es ein Highlight diesen Prozess so nah mitzuerleben. In den kommenden Tagen konnten die Schmetterlinge bei all ihren Tätigkeiten immer wieder von den Kindern beobachtet oder gezeichnet werden. Es gab täglich frisches Futter.
Nach wenigen Tagen war der große Tag gekommen. Nun hieß es: "Leb wohl, kleiner Schmetterling!"
Jede der drei Klassen ist mit ihrer Lehrerin nach draußen gegangen und hat die Schmetterlinge freigelassen.
Während einige der Schmetterlinge direkt wegflogen, haben andere die Zeit noch ein bisschen bei den Klassen verbracht und so den vielen begeisterten ForscherInnen eine letzte Möglichkeit des intensiven Beobachtens gegeben.
Vielen Dank an J. Kolsch für den Bericht und die Fotos!